HALLER-

Der Tiroler Salzkontor

reines Bergkernsalz

Die Knappenhäuser, das ehemalige Bergbauzentrum im Halltal in 1485 m Seehöhe (Foto: GM Absam)

HALL = SALZ, ODER DAS WEISSE GOLD

 

... wie Salz auch gerne genannt wird, war einer der Faktoren, die Hall (früher Solbad Hall genannt) Reichtum bescherten.

9 km nördlich der Stadt, im so genannten Halltal, wurde von ca. 1244 bis 1967 Salz gewonnen. 

Zweifelsfrei ist das Salz aus dem Halltal mit der Gründung, der Namensgebung sowie der wirtschaftlichen und sozialen Struktur der Stadt untrennbar verbunden. Hier im oberen Halltal wurde mindestens seit dem Anfang des 13. Jahrhunderts Bergbau auf Steinsalz betrieben. Es war der einzige Salzbergbau im Westen Österreichs.

 

Das Salz wurde mittels Wasser aus dem Gebirge gelaugt und in einer hölzernen Rohrleitung bis zum Sudhaus in Hall geleitet, wo das Wasser verdampft und so das Salz gewonnen wurde. Dieser Sudhausbetrieb verschlang gewaltige Mengen an Brennholz und über Jahrhunderte wurden riesige Waldflächen im Tiroler Oberland deswegen gerodet und das Holz auf dem Inn nach Hall geflößt. Haller Salz wurde nach Südtirol und in die Ostschweiz transportiert.

In Hall selbst entstand mit dem salzigen Wasser (der Sole) ein Kurbetrieb, und zwischen 1938 und 1974 lautete der offizielle Name der Stadt „Solbad Hall“.

Auch die Finanzierung und Gründung der Innsbrucker Universität wurde durch eine eigenen Steuer auf das Haller Salz, dem "Haller Salzaufschlag", durch Kaiser Leopold I. gesichert.

Nach mehr als 700 jährigem Betrieb wurde das Salzbergwerk im Halltal (Gemeinde Absam) und die Saline in Hall i.T. im Jahr 1967 geschlossen. Heute zeugen noch die Mundlöcher von acht verschlossenen Hauptstollen und eine Reihe von Gebäuden,

wie die Herrenhäuser im Halltal von diesem ruhmreichen Bergbau. Die Stollen und insbesondere die Wässer, die aus den Stollen fließen, werden übrigens immer noch überwacht, um unkontrollierte unterirdische Laugprozesse zu unterbinden.

Die letzten Salinenarbeiter - kurz vor Schließung im Jahre 1967 (Foto: Gemeindemuseum Absam)

HALLER - DER TIROLER SALZKONTOR

Mit Gründung des TIROLER SALZKONTORS möchten wir an die reiche Haller Tradition des Salzbergbaues anschließen und in Hall wieder jenes Produkt in vielfältigster Form anbieten welches dieser einzigartigen Tiroler Stadt seinen Namen und seinen Reichtum beschert hat. 

Der Begriff Kontor stammt aus dem 16. Jahrhundert und wurde bewußt gewählt, weil sich hier im traditionellen Sinne, die Geschäftsstelle mitsamt dem Warenlager in den Wohnräumen des Kaufmannes also alles unter einem Dach befand. 

Mitten in der Haller Altstadt -

der „Goldene Engl” ein Barockjuwel und 

einer der ältesten Gasthöfe Tirols.

Historisches Ambiente & österreichische Küche. 

Die „Haller Salzstuben” im Hotel Goldener Engl - beherbergen auch den „Tiroler Salzkontor”

BERGKERNSALZ AUS ÖSTERREICH

Österreichisches Natursalz - so wie es auch hier bei uns in Hall abgebaut wurde, ist in seiner natürlichen Form als Steinsalz (Bergkern) erhältlich. Österreichisches Kernsalz gilt als eines der besten Salze überhaupt, weil es von Natur aus all jene 84 lebenswichtigen Elemente beinhaltet die auch in unserem Körper vorzufinden sind.

 

HALLER, der Tiroler Salzkontor bezieht sein Salz heute aus den Salzlagerstätten des Salzkammergutes, die so wie das Haller Salz  vor ca. 200 - 250 Millionen Jahren durch die Austrocknung der Meere entstanden ist. 

Reiner Bergkern-ungemahlen

Bergkern grob gemahlen für die Salzmühle

Bergkern fein gemahlen - für das Frühstücksei

TRADITION IN DIE ZUKUNFT TRAGEN

Bis zur vollständigen Stilllegung der Sudpfannen im Jahre 1951 war Region Hall / Wattens / Absam vom Salzbergbau geprägt. Sich dieser einzigartigen Bedeutung gewahr werdend, möchten wir ab 2019, mit „HALLER”, dem 1.Tiroler Salzkontor an diese salzreiche Vergangenheit anknüpfen und werden hier im goldenen Engl wieder „HALLER” Salzprodukten anbieten. 

Ausführliches zur Geschichte des Salzbergbaues erfahren Sie auch im

Absamer Gemeindemuseum und dem Haller Bergbaumuseum

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Bergkern fein gemahlen - im Glas

Bergkern grob im Vakuumbeutel

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